LOFINDO – Startup / Unternehmen News IM GESPRÄCH mit dem Gründer Benjamin Hubner von SchokoFaktur

– Wir haben an Dich/Euch ein paar Fragen rund um Dein/Euer Unternehmen und Deine/Eure Erfahrungen als Unternehmer / Startup-Gründer: Wie sind die Idee und das Konzept für das Startup entstanden?

Wie sind die Idee und das Konzept für das Startup entstanden? 

Benjamin Hubner:

Ich hatte mit Unverträglichkeiten zu kämpfen und habe jahrelang nur Zucker und hochverarbeitete Lebensmittel gegessen (Donuts, Keks-Packungen aus dem Supermarkt und co.), dann habe ich irgendwann angefangen mich mit gesunder und natürlicher Ernährung zu beschäftigen und bin auf die Dattel gekommen. Dann habe ich alles mögliche gebacken z.B. Bananenbrot und co. 
Aber irgendwann bin ich auf das Problem mit der Schokolade gestoßen und habe keine gute gefunden. Ich wollte eine ohne Emulgatoren, nur mit Datteln gesüßt und co.

Zudem habe ich schon immer gerne Snacks für andere Menschen gezaubert. Das ist einfach meine Leidenschaft. Also wollte ich Snacks schaffen, die ich auch selber gerne im Supermarkt kaufen würde – ohne schlechtes Gewissen.

– Kannst Du/Ihr bitte kurz erzählen, was Dein/Euer Unternehmen / Startup ausmacht? 

Benjamin Hubner:

Handgemachte, leckere Schokoladenprodukte ohne Zusatzstoffe und nur mit natürlichen Bio-Zutaten. Zudem viele Produkte vegan, glutenfrei und mit nachhaltiger Verpackung. Snacks, die jedem schmecken aber gesünder sind.

– Beschreibt die größten Hürden auf dem Weg zur Gründung? 

Benjamin Hubner:

Eine Küche zu finden und überhaupt mal loszulegen. Man muss wirklich ein paar Hürden überwinden um ein Lebensmittel-Startup zu gründen, da es nicht so ohne weiteres machbar ist. Durch Glück und die richtigen Mentoren hat es aber bei mir geklappt.

– Welche Person hat Dich/Euch bei der Gründung besonders unterstützt?

Benjamin Hubner:

Meine Mentorin, sie hat mich spirituell nochmal bestärkt, ich hatte plötzlich so eine Sehnsucht mit Datteln zu arbeiten als wäre ich irgendwo in Tunesien. Und ein Mentor, hat mir den entscheidenden ersten Mini-Auftrag gegeben. AB da musste ich einfach loslegen.

– Wie wichtig sind „richtige Kontakte“, ein großes Netz an Kontakten für den Einstieg/Start? 

Benjamin Hubner:

Gerade in der Gastronomie leider sehr wichtig. Allein eine Industrieküche zu finden ist ohne ein Netzwerk nahezu unmöglich. Auch jemand der dir Reichweite gibt ist enorm wichtig. Alles von null auf aufzubauen ist sehr mühsam.

– Warum hast Du/Ihr nicht einen der üblichen Hype-Standorte wie Berlin oder Hamburg gewählt? 

Benjamin Hubner:

Weil Nürnberg meine Heimat ist und ich regional und handwerklich arbeiten will. Das ist in Nürnberg einfach gut machbar.

– Wie hast Du/Ihr es zu Beginn geschafft, in “alle Munde” zu kommen, bekannt zu werden, zu positionieren? 

Benjamin Hubner:

Es war viel Glück dabei, man braucht die ersten “Influencer” oder Leute die einen pushen. Bei mir war es eine Influencerin, die plötzlich mit 40.000 Followern meinen Post repostet hat.

– Wie werden neue User auf Dein/Euer Produkt/Dienstleistung aufmerksam? 

Benjamin Hubner:

Instagram, Google und die Hofläden, die wir beliefern.

– Was ist neu an dem was Du/Ihr tust? 

Benjamin Hubner:

Wir verzichten wirklich komplett auf jegliche Zusatzstoffe und speziell unser Eis gibt es so in der Form noch nicht (Handgemachtes Dattel-Eis am Stiel ohne Zucker). Wir kopieren keine Rezepturen sondern versuchen immer etwas komplett Neues zu schaffen.

– Wie sehen die nächsten Meilensteine aus?

Benjamin Hubner:

Definitiv weiter in die Eis-Nische expandieren und dort den Fokus hineinlegen und Lebkuchen als Winterprodukt etablieren. Dann eine größere Küche, mehr Maschinen und die ersten Mitarbeiter akquirieren und ggf. auch in einen größeren Laden hineinkommen.

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Danke, dass Du für unsere Fragen Zeit genommen hast. Dein LOFINDO TEAM